04 GRUSSWORT DES
STIFTUNGSRATSPRÄSIDENTEN
UND DES GESCHÄFTSFÜHRERS
06 UNSER JAHR
08 UNSERE STANDORTE
09 UNSERE WICHTIGSTEN PARTNER
10 MALI, PRECAD
10 KENIA, IRMA
12 SYNGENTA STIFTUNG INDIEN::
SO KOMMT DAS GEMÜSE::
AUF DEN MARKT
12 Karrieref örderung
bei ostafrikanischen
Wissenschaftlerinen
14 Nordosten BRASILIEN, PDHC/ELO
14 UGANDA, FICOM
16 OSTAFRIKA, ASPIRE
18 Der BIOCARBON-FONDS
18 ZUGANG ZU TECHNOLOGIEN
FÖRDERN: PFLANZENFORSCHUNG
20 INDIEN, GÄRTEN DES LEBENS
20 PROGRAMM ‚GENERATION
CHALLENGE‘ DER CGIAR
22 DER STIFTUNGSRAT
23 MITARBEITENDE UND DELEGIERTE
24 WEITERE INFORMATIONSQUELLEN

BERICHT 2007
Syngenta foundation for sustainable agriculture


Die Teilnahme am BioCarbon-Fonds der Weltbank wird neue alternative Finanzierungsmöglichkeiten in Entwicklungsländern erschliessen.

Das Kyoto Protokoll zielt auf die Verringerung von Treibhausgasen und der Klimaerwärmung. 169 Länder sollten ihren Kohlenwasserstoff- Verbrauch bis 2012 um jeweils 5,2 Prozent verringern. Länder, die diese Erfordernisse nicht selbst erfüllen, können andernorts Massnahmen zur Verminderung des Kohlendioxid-Ausstosses finanzieren.

Im März 2007 legte die Weltbank die zweite Tranche ihres so genannten BioCarbon-Fonds auf. Er dient der nachhaltigen Landnutzung und dem Aufbau der Forstwirtschaft in der dritten Welt. Gemeinsam mit der SFSA wird die Syngenta Gruppe dafür im Verlauf der kommenden fünf Jahre 2,5 Millionen USDollar investieren.

Gegenwärtig gehen etwa ein Drittel der Investitionen des BioCarbon-Fonds
nach Afrika, oftmals in halbtrockene Gegenden, in denen der Ackerbau schwierig ist. Dies ermöglicht den alternativen ‚Kohlenstoffanbau‘ für Kleinbauern, die ansonsten ausschliesslich von der konventionellen Landwirtschaft abhängig sind.

Die SFSA fördert die Agrarforschung für bessere Technologien, die verbesserte Erträge und sicherere Ernten ermöglichen.

Die SFSA fördert Forschungs- und Zuchtprogramme bei lokal wichtigen Sorten wie Hirse, Zwerghirse (Teff) und Sorghum für ertragreichere Sorten mit höherer Resistenz gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten.

Wissenschaftler von der Universität Sheffield unter der Leitung von Dr. Julie Scholes beschäftigen sich mit den genetischen Grundlagen der Resistenzentwicklung
bei einem der schlimmsten Unkräuter Afrikas: Striga hermonthica. Striga wuchert unkontrolliert und verursacht bis zu 40 Prozent Ernteausfälle bei der lokalen Getreideproduktion. Striga heftet sich an Wurzeln von Wirtspflanzen und saugt daraus Nährstoffe. Die Wirtspflanzen verkrüppeln dadurch sichtbar. Weil die Samen von Striga bis zu 20 Jahre haltbar sein können, nützt das traditionelle Jäten wenig.

Dr. Scholes Team konnte im Erbmaterial von Reis fünf Bereiche definieren, die einen gewissen genetischen Selbstschutz gegen Striga bieten könnten. Sie nutzen nun diese Entdeckung zur Entwicklung von molekularen Markern, die die Zucht von Sorten mit Parasitenresistenz ermöglichen. Dr. Zerihun Tadele und Prof. Dr. Cris Kuhlemeier vom Institut für Pflanzenwissenschaften an der Universität Bern entwickeln Zwerghirse (Teff), die weniger empfindlich gegen Wind- und Regenschäden ist. Zwerghirse aus Äthiopien ist sehr nährstoffreich, liefert aber wenig