BERICHT 2007
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Erträge. Die langen Stängel machen
das Getreide zudem sehr anfällig
für Bruchschäden.
Die SFSA finanziert am ICRISAT (Internationales
Institut für Nutzpflanzenforschung
in
semiariden Gebieten der Tropen) auch
Arbeiten zur markergestützten Entwicklung
von Resistenz gegen falschen Mehltau bei
Perlhirse, und für bessere Dürreresistenz
sowie Resistenz gegen Striga bei Sorghum.
Derzeit laufen Praxistests, gemeinsam mit
dem Forschungsinstitut Lake Chad in Nigeria
und mit der Melkasse-Forschungsstation
für Sorghum des äthiopischen Instituts
für Agrarforschung. Kassa Semagn ist
neu ernannter Technologiekoordinator
im Zentrum für Biowissenschaften in Ostund
Zentralafrika (BecA) am internationalen
Forschungsinstitut für Viehwirtschaft
in Nairobi. Er wird die molekularen
markergestützen Zuchtprogramme
wissenschaftlich unterstützen.
In Eritrea unterstützen wir gemeinsam mit
dem Landwirtschaftsministerium die Zucht
und Verteilung neuer Hirsesorten. Bauern
erzielen damit 30 bis 40 Prozent bessere
Ernten. Wir beobachten jedoch, dass die
Bauern nicht nur ertragreichere Sorten
brauchen, sondern auch Sorten mit genug
hohen Stängeln, die sich als Dachbelag und als
Viehfutter eignen. Unsere Forschungsarbeiten
gehen darum auch in diese Richtung.

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Gärten des Lebens (GFL) ist eine
internationale Initiative unter Leitung
des Projekts Eden in Grossbritannien.
Es vermittelt Tausenden von Schulkindern
in Indien, Kenia und in England die Freude
an der Gartenarbeit und Wissen über die
Herkunft unserer Nahrung. Kinder aus
20 Schulen in Mumbai und Pune in Indien
können dank der Zusammenarbeit der
SFSA in mit dem dortigen Zentrum für
erzieherische Entwicklung am Projekt
teilnehmen. Sie verfügen über sehr wenig
Grünfläche und müssen darum Gemüse
in Blumentöpfen, alten Reifen oder auf
geeigneten Hausdächern heranziehen.
Alle Schulen pflanzten nun 10 bis
12 Gemüsesorten, darunter Tomaten,
Auberginen und Okra.
Die indischen Schulkinder tauschten
Erfahrungen und Unterrichtsmaterial mit
Schulen in England aus (in Bristol, Cornwall
und Gloucestershire) sowie aus dem Rift
Valley in Kenia. Sie benutzen das Projekt
als Grundlage zur Diskussion von aktuellen
Ernährungsfragen. An einer Schule in
Mumbai fanden Schüler und Lehrkräfte nach
vier Monaten erfolgloser Versuche heraus,
warum ihr Gemüse nicht wuchs: wegen zu
vieler Autoabgase. Sie verlegten ihren Garten
und lancierten zudem eine Kampagne gegen
Abgase, die national Schlagzeilen machte.
Die SFSA ist Mitglied im Steuerungsausschuss
der GFL unter der Leitung von
Eden, gemeinsam mit dem britischen
Departement für Internationale Entwicklung,
den königlichen botanischen Gärten Kew,
der Vereinigung für wissenschaftliche Bildung,
dem britischen Departement für Erziehung
und Weiterbildung und der königlichen
Vereinigung für Gartenbau in Grossbritannien.
Das dreijährige Pilotprojekt endet 2007.
Es ist geplant, das Programm auf mehr
Schulen in weiteren Ländern auszuweiten. |



Das Programm ‚Generation Challenge‘ der CGIAR arbeitet mit finanzieller
Unterstützung der SFSA an einem Projektumsetzungs-Ratgeber.
Der Leitfaden, dessen Veröffentlichung für September vorgesehen
ist, gibt Stipendiaten online Hilfe bei der Definition wichtiger
Projektprozesse und Schlüsselstellen. Der Inhalt beschreibt
unter anderem Produkte- und Anwenderspezifikationen, Projektphasen,
Schlüsselentscheide, die Regelung von Aufgaben und Entscheiden,
Aktivitätenplanung, Prozessoptimierung und Risikomanagement,
nötige funktionelle Expertise, Projektbegleitung und -Überprüfung
und zeigt Handlungsspielräume auf. Dr. Vivienne Anthony berät
das Projekt unter der Leitung des GCP-Teams.
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