BERICHT 2007
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Die SFSA verschiebt ihre Schwerpunkte in Mali
weiterhin von der Pflanzenforschung an der Forschungsstation
Cinzana hin zur Verbesserung der Lebensbedingungen lokaler
Bauern durch Zugang zu Technologien und Unternehmensentwicklung.
Das
Projekt zur Kapazitätsentwicklung für eine nachhaltige Landwirtschaft
(PRECAD) fördert die Kapazitätsentwicklung für eine nachhaltige
Landwirtschaft unter der Landbevölkerung in den Regionen Cinzana
und Katiena. Dies geschieht durch Schulungen von Bauern und
indem man ihnen faire Preisen für ihre Produkte ermöglicht.
Eine Partnerschaft mit der Bauernvereinigung Faso Jigi verhilft
Bauern zu besserem Zugang zu lokalen Märkten.
Der Agro-Wirtschaftswissenschaftler und
Projektleiter Salif Kanté arbeitet mit mehr
als 25 Dorfgemeinschaften. Er hilft mit,
‚Dorfteams‘ mit vier bis sechs Mitgliedern
zu bilden, die an Schulungen teilnehmen. |
Dann gehen sie zurück in die Dörfer, um ihr
Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen
Mitgliedern der Gemeinschaft zu teilen.
Feldschulungen und -Vorführungen helfen
den Bauern. Sie verbessern ihre Fähigkeiten
mit Düngereinsatz, ernten besseres
Viehfutter in der Trockenzeit und lagern ihre
Produkte nach der Ernte richtig. Gleichzeitig
erlernen die Bauern unternehmerische
Techniken für den besseren Umgang mit
ihren Einnahmen und Ausgaben.
Faso Jigi verbessert den Marktzugang durch die Sammlung und
den zentralen Verkauf von Getreiden. Das sichert den Bauern
den besten Preis für ihre Produkte. Im ersten Jahr des PRECAD-Projekts
verkauften vier Dörfer 88 Tonnen der lokal produzierten Getreidesorten
Hirse und Sorghum. Neue Lagerstätten dienen der sicheren Aufbewahrung
von überschüssigen Erträgen nach der Ernte, und für Zeiten in
denen die Preise wieder steigen. |
Die Projektpartner sind zuversichtlich,
dass bald auch andere Gemeinschaften in Mali von den positiven Ergebnissen dieser
Zusammenarbeit profitieren können, wenn
dieses Vorgehen sich als nachhaltig erweist.

In Kenia können Larven der afrikanischen
Stängelbohrermotte bis zu 15 Prozent
Ernteausfälle bei Mais verursachen.
IRMA
– eine Partnerschaft zwischen dem
Centro Internacional de Mejoramiento de Maiz y Trigo (CIMMYT),
dem internationalen Zentrum zur Verbesserung von Mais und Weizen,
und dem kenianischen Agrarforschungsinstitut KARI
– entwickelt weiterhin verbesserte Sorten mit Resistenz gegen
diese zerstörerischen Schädlinge. Das Programm arbeitet dafür
beim Mais gleichermassen mit konventionellen und genetischen
Zuchtmethoden. Im Jahr 2007 gelang im Projekt die erste konventionelle
Zucht einer resistenten Maissorte. |
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