04 GRUSSWORT DES
STIFTUNGSRATSPRÄSIDENTEN
UND DES GESCHÄFTSFÜHRERS
06 UNSER JAHR
08 UNSERE STANDORTE
09 UNSERE WICHTIGSTEN PARTNER
10 MALI, PRECAD
10 KENIA, IRMA
12 SYNGENTA STIFTUNG INDIEN::
SO KOMMT DAS GEMÜSE::
AUF DEN MARKT
12 Karrieref örderung
bei ostafrikanischen
Wissenschaftlerinen
14 Nordosten BRASILIEN, PDHC/ELO
14 UGANDA, FICOM
16 OSTAFRIKA, ASPIRE
18 Der BIOCARBON-FONDS
18 ZUGANG ZU TECHNOLOGIEN
FÖRDERN: PFLANZENFORSCHUNG
20 INDIEN, GÄRTEN DES LEBENS
20 PROGRAMM ‚GENERATION
CHALLENGE‘ DER CGIAR
22 DER STIFTUNGSRAT
23 MITARBEITENDE UND DELEGIERTE
24 WEITERE INFORMATIONSQUELLEN

BERICHT 2007
Syngenta foundation for sustainable agriculture

 

Die SFSA verschiebt ihre Schwerpunkte in Mali weiterhin von der Pflanzenforschung an der Forschungsstation Cinzana hin zur Verbesserung der Lebensbedingungen lokaler Bauern durch Zugang zu Technologien und Unternehmensentwicklung.

Das Projekt zur Kapazitätsentwicklung für eine nachhaltige Landwirtschaft (PRECAD) fördert die Kapazitätsentwicklung für eine nachhaltige Landwirtschaft unter der Landbevölkerung in den Regionen Cinzana und Katiena. Dies geschieht durch Schulungen von Bauern und indem man ihnen faire Preisen für ihre Produkte ermöglicht. Eine Partnerschaft mit der Bauernvereinigung Faso Jigi verhilft Bauern zu besserem Zugang zu lokalen Märkten.

Der Agro-Wirtschaftswissenschaftler und Projektleiter Salif Kanté arbeitet mit mehr als 25 Dorfgemeinschaften. Er hilft mit, ‚Dorfteams‘ mit vier bis sechs Mitgliedern zu bilden, die an Schulungen teilnehmen.
Dann gehen sie zurück in die Dörfer, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zu teilen. Feldschulungen und -Vorführungen helfen den Bauern. Sie verbessern ihre Fähigkeiten mit Düngereinsatz, ernten besseres Viehfutter in der Trockenzeit und lagern ihre Produkte nach der Ernte richtig. Gleichzeitig erlernen die Bauern unternehmerische Techniken für den besseren Umgang mit ihren Einnahmen und Ausgaben.

Faso Jigi verbessert den Marktzugang durch die Sammlung und den zentralen Verkauf von Getreiden. Das sichert den Bauern den besten Preis für ihre Produkte. Im ersten Jahr des PRECAD-Projekts verkauften vier Dörfer 88 Tonnen der lokal produzierten Getreidesorten Hirse und Sorghum. Neue Lagerstätten dienen der sicheren Aufbewahrung von überschüssigen Erträgen nach der Ernte, und für Zeiten in denen die Preise wieder steigen.
Die Projektpartner sind zuversichtlich, dass bald auch andere Gemeinschaften in Mali von den positiven Ergebnissen dieser Zusammenarbeit profitieren können, wenn dieses Vorgehen sich als nachhaltig erweist.

In Kenia können Larven der afrikanischen Stängelbohrermotte bis zu 15 Prozent Ernteausfälle bei Mais verursachen.

IRMA – eine Partnerschaft zwischen dem Centro Internacional de Mejoramiento de Maiz y Trigo (CIMMYT), dem internationalen Zentrum zur Verbesserung von Mais und Weizen, und dem kenianischen Agrarforschungsinstitut KARI – entwickelt weiterhin verbesserte Sorten mit Resistenz gegen diese zerstörerischen Schädlinge. Das Programm arbeitet dafür beim Mais gleichermassen mit konventionellen und genetischen Zuchtmethoden. Im Jahr 2007 gelang im Projekt die erste konventionelle Zucht einer resistenten Maissorte.