BERICHT 2007
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Die SFSA
und die SFI*
arbeiten in Indien an der Einkommensverbesserung von Kleinbauern
durch überschüssige Erträge. Ganze Gemeinschaften profitieren
von diesen Gewinnen.
Pradip Hembrom gehört zu einer bäuerlichen
Gemeinschaft in der Region Bankura in
Westbengalen. Er und seine Frau Malini
leben dort auf einem halben Hektar
grossen Landflecken (das sind etwa 4’000
Quadratmeter). Trockenheit, Erosion oder
Pflanzenschädlinge führten dort oft zu
enttäuschenden Ernten.
Pradip ist einer von mehr als 200 Bauern aus 18 Dörfern, die
sich einem Projekt anschlossen, das von einer Nicht-Regierungs-
Organisation geleited wird. Es heisst Shamayita Math und sucht
nach neuen Wegen zur Produktivitätssteigerung. Die SFSA
unterstützt Shamayita
Math finanziell und mit technischem Fachwissen. Ziel ist
die Verbesserung der Kenntnisse über neue Reis- Hybride mit
höherer Schädlingsresistenz und von ertragreicheren Gemüsesorten.
Die Bauern leihen sich Geld, um hybride
Reissorten, ertragreichere Gemüsesetzlinge
und Dünger zu kaufen. Shamayita Math
organisiert Schulungen zur Landbestellung,
zur Aufzucht von Jungpflanzen und
zum effizienteren und wirtschaftlichen
Einsatz von Dünger und von Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Zudem organisiert
das Projekt Expertenbesuche. Die Bauern
bilden Netzwerke mit Kollegen. So können
sie Erfahrungen austauschen und sich
gegenseitig unterstützen.
Pradip konnte dank des Projekts in der Saison 2006/2007 genügend
Tomaten für den Verkauf auf nahen Märkten und am Strassenrand
produzieren. Den |
Gewinn
verwendet er für das Schul- und Internatsgeld
für seine Kinder in einer 20 Kilometer
entfernten staatlichen Schule. 2007 wird
Pradip noch mehr Gemüse anbauen:
neben Tomaten auch Kuhbohnen, Kürbisse
und Blumenkohl. Pradip spart zudem für
eine Bewässerungspumpe.
Die Region Bankura ist eine von vier Regionen, die von der landwirtschaftlichen
Entwicklungsarbeit der SFSA
profitieren. Was im Jahr 2004 in Anandwan in der Region
Chandrapur begann, ist heute angewachsen und wurde auf drei
andere Regionen in Westbengalen, Maharastra und Orissa übertragen.
Dr. Partha Das Gupta ist landwirtschaftlicher Berater und Delegierter
unserer Stiftung und koordiniert das Programm. In jedem Gebiet
pflanzen Bauern eine Auswahl von Gemüse an. Durch die Verwendung
von zertifizierten Hybrid-Reissorten mit höherer Krankheitsresistenz
erzielen sie höhere Erträge.

Untersuchungen zeigen, dass seine steigende Anzahl an afrikanischen Frauen eine
agrarwissenschaftiche Berufskarriere wählt. Wegen des kulturellen
Drucks oder zugunsten ihrer Familien beenden aber viele von
ihnen diese Laufbahn frühzeitig. Das hier beschriebene Stipendienprogramm
dient dem Erhalt und der Steigerung der Anzahl von Wissenschaftlerinnen
in Führungspositionen in der Agrarforschung. Es ist primär finanziert
durch die Rockefeller-
Stiftung. Betrieben wird es vom Programm für Geschlechterrollen
und Diversität der CGIAR
(Konsultativgruppe für internationale Agrarforschung).
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Die Stipendien gehen bisher für die Dauer von zwei Jahren an
35 Frauen aus ausgewählten Forschungsinstituten in Ostafrika.
Sie ermöglichen ihnen die Teilnahme an Ausbildungsgängen der
CGIAR. Angeboten werden
unter anderem Kurse für Vorgesetzte, für Coaching in Führungsrollen,
über Verhandlungstechniken und die Anleitung zum Ausbau des
beruflichen Netzwerks. Teilnehmerinnen erhalten zudem einmal
jährlich die Gelegenheit, an einer bedeutenden internationalen
Wissenschaftskonferenz einen Vortrag zu halten.
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* Im Jahr 2006 gründete die SFSA die Syngenta Stiftung Indien
(SFI) um ihre Projekte in ganz Indien voranzutreiben. |
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