04 GRUSSWORT DES
STIFTUNGSRATSPRÄSIDENTEN
UND DES GESCHÄFTSFÜHRERS
06 UNSER JAHR
08 UNSERE STANDORTE
09 UNSERE WICHTIGSTEN PARTNER
10 MALI, PRECAD
10 KENIA, IRMA
12 SYNGENTA STIFTUNG INDIEN::
SO KOMMT DAS GEMÜSE::
AUF DEN MARKT
12 Karrieref örderung
bei ostafrikanischen
Wissenschaftlerinen
14 Nordosten BRASILIEN, PDHC/ELO
14 UGANDA, FICOM
16 OSTAFRIKA, ASPIRE
18 Der BIOCARBON-FONDS
18 ZUGANG ZU TECHNOLOGIEN
FÖRDERN: PFLANZENFORSCHUNG
20 INDIEN, GÄRTEN DES LEBENS
20 PROGRAMM ‚GENERATION
CHALLENGE‘ DER CGIAR
22 DER STIFTUNGSRAT
23 MITARBEITENDE UND DELEGIERTE
24 WEITERE INFORMATIONSQUELLEN

BERICHT 2007
Syngenta foundation for sustainable agriculture


Elo ist ein Teil des lokalen, öffentlichrechtlichen Projeto Dom Helder Camaro (PDHC). Es dient der Unterstützung von Landwirtschaft, sozialer Entwicklung und lokaler Infrastruktur. Die Zusammenarbeit sichert Erfolge und lässt sie dem Wachstum der gesamten Gemeinschaft zugute kommen.

Cashewnüsse machen noch immer 20 Prozent der Gesamterträge im Nordosten Brasiliens aus. Elo hilft nun den Projektteilnehmern bei der Diversifikation und beim Finden neuer Anbaumöglichkeiten.

Elo heisst wörtlich übersetzt ‘Kettenglied’. Das ist auch genau das Ziel des Projekts: Bauern vernetzen, damit sie Erfahrungen und Informationen austauschen und auf bessere Vermarktungsmöglichkeiten hoffen können.

Cashewnüsse sind eine traditionelle Anbausorte im Nordosten Brasiliens. Die Verarbeitung der Nüsse ist jedoch arbeitsintensiv, sie erzeugt viele Abfälle und
hängt zudem von Zwischenhändlern ab. Das Projekt Elo vermittelt Bauern das nötige Wissen und die Handwerkzeuge für die Ernte, die Verarbeitung und die Vermarktung ihrer Cashewnüsse. Das ermöglicht den Bauern, den Verkaufszeitpunkt und somit die Preise ihrer Produkte mitzubestimmen. Die vermehrte Eigenverantwortung macht die Bauern zu besser respektierten Partnern. Sie macht die Bauern stolz und sie identifizieren sich dadurch stärker mit ihrer bäuerlichen Gemeinschaft.

Viele Bauern sind heute auch als Imker erfolgreich: sie erzielen gute Erträge von Honig und Wachs. In einigen Gegenden kaufen die lokalen Behörden den Bauern den Honig ab und verteilen ihn als Aufbaunahrung an Schulkinder. Die Honigproduktion ist wiederum ein ausgezeichnetes Hilfsmittel zum Erhalt der Biodiversität.

Das Projekt Elo unterstützt auch Fischzuchtprojekte. Sogar in halbtrockenen Gegenden gibt es durchaus Möglichkeiten zur Fischerei – und viele Bauern haben damit dank Elo kommerziellen Erfolg. Früher fingen
sie gerade genug Fische um ihre Familien zu ernähren. Dank ihrer neuen Kenntnisse und Fähigkeiten gelingt nun der regelmässige Fischverkauf auf lokalen Märkten. Vermehrte Investitionen für Kühlanlagen und für den Warentransport werden die Möglichkeiten für die Fischerei noch weiter ausbauen.

Das nächste Ziel für einige Projektpartner ist nun die Bio-Zertifizierung. Dies ermöglicht eine bessere Produktvermarktung in höheren Preissegmenten.

Ein Pilotprojekt zur Einführung von Mobiltelefonen hat bessere Geschäftsbedingungen für Bauern in Uganda geschaffen.

Die SFSA begann das Programm FICOM (Informations- und Kommunikationsmanagement für Bauern) im Jahr 2005. Ziel war die verbesserte Kommunikation von Bauern untereinander und mit deren Märkten.