BERICHT 2007
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Elo
ist ein Teil des lokalen, öffentlichrechtlichen Projeto Dom
Helder Camaro (PDHC). Es dient der Unterstützung von Landwirtschaft,
sozialer Entwicklung und lokaler Infrastruktur. Die Zusammenarbeit
sichert Erfolge und lässt sie dem Wachstum der gesamten Gemeinschaft
zugute kommen.
Cashewnüsse machen noch immer
20 Prozent der Gesamterträge im
Nordosten Brasiliens aus. Elo hilft nun den
Projektteilnehmern bei der Diversifikation
und beim Finden neuer Anbaumöglichkeiten.
Elo heisst wörtlich übersetzt ‘Kettenglied’.
Das ist auch genau das Ziel des Projekts:
Bauern vernetzen, damit sie Erfahrungen und
Informationen austauschen und auf bessere
Vermarktungsmöglichkeiten hoffen können.
Cashewnüsse sind eine traditionelle
Anbausorte im Nordosten Brasiliens.
Die Verarbeitung der Nüsse ist jedoch
arbeitsintensiv, sie erzeugt viele Abfälle und |
hängt zudem von Zwischenhändlern ab.
Das Projekt Elo vermittelt Bauern das nötige
Wissen und die Handwerkzeuge für die Ernte,
die Verarbeitung und die Vermarktung ihrer
Cashewnüsse. Das ermöglicht den Bauern,
den Verkaufszeitpunkt und somit die Preise
ihrer Produkte mitzubestimmen. Die vermehrte
Eigenverantwortung macht die Bauern zu
besser respektierten Partnern. Sie macht die
Bauern stolz und sie identifizieren sich dadurch
stärker mit ihrer bäuerlichen Gemeinschaft.
Viele Bauern sind heute auch als Imker
erfolgreich: sie erzielen gute Erträge von
Honig und Wachs. In einigen Gegenden
kaufen die lokalen Behörden den Bauern den
Honig ab und verteilen ihn als Aufbaunahrung
an Schulkinder. Die Honigproduktion ist
wiederum ein ausgezeichnetes Hilfsmittel
zum Erhalt der Biodiversität.
Das Projekt Elo unterstützt auch Fischzuchtprojekte.
Sogar in halbtrockenen
Gegenden gibt es durchaus Möglichkeiten
zur Fischerei – und viele Bauern haben damit
dank Elo kommerziellen Erfolg. Früher fingen |
sie gerade genug Fische um ihre Familien zu
ernähren. Dank ihrer neuen Kenntnisse und
Fähigkeiten gelingt nun der regelmässige
Fischverkauf auf lokalen Märkten. Vermehrte
Investitionen für Kühlanlagen und für den
Warentransport werden die Möglichkeiten
für die Fischerei noch weiter ausbauen.
Das nächste Ziel für einige Projektpartner
ist nun die Bio-Zertifizierung. Dies ermöglicht
eine bessere Produktvermarktung in
höheren Preissegmenten.

Ein Pilotprojekt zur Einführung von Mobiltelefonen
hat bessere Geschäftsbedingungen
für Bauern in Uganda geschaffen.
Die SFSA begann das Programm FICOM
(Informations- und Kommunikationsmanagement
für Bauern) im Jahr 2005.
Ziel war die verbesserte Kommunikation
von Bauern untereinander und mit
deren Märkten. |
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